Ein Monat voller Innenarbeit, Regenpausen und kleiner Schritte Richtung Frankreich

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Dieser Monat war wieder einmal sehr bewegt – innerlich wie äußerlich.
Unsere Reise führt uns Stück für Stück weiter Richtung Frankreich, und unterwegs erleben wir eine sehr abwechslungsreiche Zeit.

Zwischen Wanderungen durch wunderschöne Berge, Schluchten und alte Flussbetten gab es viel Natur, viel Wind, viel Regen

und auch viele graue Tage. Gerade der Regen bringt mich immer wieder in eine besondere Situation: Ich liebe es, draußen zu sein, lange spazieren zu gehen und mich in der Natur zu bewegen. Wenn das Wetter mich dann zwingt, innezuhalten und abzuwarten, ist das jedes Mal eine kleine Übung in Geduld.

Doch genau diese Momente des Innehaltens sind oft die wertvollsten.

Wenn ich spazieren gehe oder einfach ruhig sitze, nutze ich die Zeit, um nach innen zu schauen. Ich frage mich:
Welche Gefühle zeigen sich gerade?
Was möchte gesehen werden?
Was habe ich vielleicht unbewusst verdrängt?


Auf meinem Weg der Selbstreflexion helfen mir verschiedene Dinge sehr. Besonders gerne arbeite ich mit meinen Karten – dem **klassischen Tarot für Anfänger**, den Sibylle des Salons Karten oder auch meinem **schamanischen Orakeldeck**. Intuitiv wähle ich das Deck aus, das mich gerade am meisten ruft. Beim Legen der Karten geht es mir nicht darum, die Zukunft vorherzusagen, sondern vielmehr darum, mein eigenes Inneres besser zu verstehen.

Die Karten sind für mich ein Spiegel. Sie zeigen oft genau das, was mein bewusstes Denken gerade übersieht oder verdrängt.


Auch Meditation begleitet mich weiterhin auf meinem Weg. Nicht jeden Tag – das gelingt mir ehrlich gesagt nicht immer – aber regelmäßig. Besonders morgens, wenn ich mich noch an meine Träume erinnere, knüpfe ich gerne daran an und meditiere in diese Bilder hinein. Manchmal entstehen daraus längere Meditationen, manchmal nur kurze Momente der Stille.

Doch jedes Mal bringen sie mich ein Stück näher zu meiner inneren Ruhe.

Parallel dazu ist natürlich auch der ganz normale Alltag da – gerade als alleinerziehende Mama auf Reisen. Organisation, Entscheidungen treffen, Dinge reparieren, Lösungen finden. All das gehört genauso dazu wie die schönen Momente.


In letzter Zeit haben wir wieder begonnen, viele Dinge bewusster selbst zu machen. Wir backen alle paar Tage unser eigenes Brot, schneiden frische Obstsalate, sammeln Kräuter und achten sehr darauf, nahrhaft und gesund zu essen. Kochen war für mich schon immer wichtig, aber wie das manchmal so ist, schleichen sich im Alltag doch kleine Nachlässigkeiten ein. Jetzt holen wir uns diese bewusste Ernährung wieder zurück.

Außerdem haben wir eine kleine Körperreinigung gemacht. Mit meinem selbstgemachten Oximel, in dem viele Kräuter verarbeitet sind, wollten wir den Körper unterstützen – beim Reinigen, beim Remineralisieren und dabei, wieder mehr in Balance zu kommen. Abends nehmen wir dazu Umeboshi-Pflaumen, die gerade für Frauen und den Zyklus unglaublich wertvoll sein können.

Der letzte Vollmond – oder besser gesagt der Blutmond – hat meinen Zyklus diesmal ziemlich durcheinandergebracht. Meine Tage kamen zwei Wochen zu früh, und ich war entsprechend müde und erschöpft. Zum Glück haben wir einen Ort gefunden, an dem wir etwas länger stehen können. Das tat richtig gut.


Hier warten wir gerade auch noch auf ein kleines Paket aus Deutschland mit ein paar Ersatzteilen für unser Zuhause auf Rädern. Es sind nur Kleinigkeiten, aber hier in Spanien habe ich sie trotz mehrerer Marktbesuche einfach nicht gefunden. Sobald alles angekommen und eingebaut ist, kann unsere Reise weitergehen – dann endlich Richtung Frankreich.

Ein großer Teil meines Weges bleibt weiterhin meine persönliche Entwicklung. Meine Mitte zu finden, meine Balance zu halten, Dinge zu verstehen und zu verarbeiten. Dabei begleitet mich gerade ein sehr schönes Hörbuch:
**„Chakra – Die 7 Tore zur Seele“ von Raphael Kempermann.**

Es erinnert mich immer wieder daran, wie viel in uns selbst liegt.


Und noch etwas merke ich immer deutlicher: Das Wetter beeinflusst meine Stimmung stärker, als ich manchmal wahrhaben möchte. Wenn die Sonne scheint, wird alles leichter. Das Gemüt wird heller, die Energie steigt.

Und wenn es grau ist, darf ich üben, meine eigene Sonne zu finden.

Nicht jeder Tag ist sonnig – draußen wie innen. Aber sich die Stimmung davon nicht komplett nehmen zu lassen, ist eine schöne Aufgabe auf meinem Weg.

Im Großen und Ganzen haben wir eigentlich meistens gute Laune. Wir sind beide sehr emotionale, feinfühlige Menschen – meine Tochter genauso wie ich. Und so geht es bei uns manchmal auch etwas auf und ab. Aber vielleicht gehört genau das einfach dazu, wenn man intensiv lebt und fühlt.

Und genau dafür bin ich dankbar.

Für die sonnigen Tage.
Für die grauen Tage.
Für jede Erkenntnis auf diesem Weg.


Wenn ihr uns auf unserer Reise begleiten möchtet, freue ich mich sehr, wenn ihr auch auf unserem **YouTube-Kanal** vorbeischaut und uns dort unterstützt.

Danke, dass ihr hier seid.

Alles Liebe
Eure Sabsi

**Hinweis:**
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