Wenn man von außen auf unser Leben schaut, könnte man denken: Freiheit. Reisen. Leichtigkeit.
Und ja – das ist auch ein Teil davon.
Aber unser Alltag besteht tatsächlich aus ganz bodenständigen Dingen.
Alle paar Tage ein Stück weiterfahren. Einen neuen Platz finden. Schauen, dass wir Wasser haben. Einkaufen gehen. Die Hunde versorgen. Kochen. Haushalt.

Einfach Leben.
Und gleichzeitig… passiert da noch so viel mehr.
Etwas, das man nicht sieht.
Denn zwischen diesen ganzen „To-Dos“ findet eine ganz andere Reise statt – eine nach innen.
Gerade jetzt merke ich, wie sich in mir unglaublich viel bewegt.
Ich werde feinfühliger. Sensibler. Offener für das, was da ist – innen wie außen.

Ich nehme Orte intensiver wahr. Geräusche. Stimmungen. Energien.
Und manchmal ist das einfach… viel.
Es triggert.
Es wirbelt auf.
Es bringt alte Themen hoch, die gesehen werden wollen.
Oft passiert das genau dann, wenn eigentlich Ruhe sein sollte – nachts.
Wenn alles still ist und man eigentlich schlafen möchte.
Aber stattdessen liegt man wach… mit Gedanken, Gefühlen, inneren Unruhen.
Und dann beginnt dieser Prozess:
Hinfühlen. Reflektieren. Aushalten.
Und irgendwann – transformieren.
Zumindest ist das die Idee.
Denn in Wahrheit ist es oft alles andere als leicht.
Gerade als alleinbegleitende Mama.
Zwischen Verantwortung, Alltag und diesem inneren Chaos Raum für sich selbst zu finden… ist manchmal ein echter Spagat.
Und gleichzeitig spüre ich, dass genau da meine größte Entwicklung liegt.
Ich darf lernen, mir selbst wieder näher zu kommen.
Wieder mehr in meine Weiblichkeit zu finden.

Denn der Alltag drückt einen schnell in die „männliche Energie“ – funktionieren, organisieren, machen, durchziehen.
Aber mein Körper, mein Inneres… sehnt sich nach etwas anderem.
Nach Ruhe.
Nach Weichheit.
Nach Sein.
Nach dem Erlauben, einfach mal nichts zu müssen.
Zu spüren:
Jetzt ist ein Moment für Rückzug.
Jetzt brauche ich Sonne auf der Haut.
Jetzt darf ich langsamer sein.
Und doch ist genau das oft das Schwerste.
Weil der Kopf laut ist.
Weil das Leben weiterläuft.
Weil man sich manchmal selbst gar nicht aushält in dieser Tiefe.
Also lenkt man sich ab.
Scrollt. Macht. Tut.
Und merkt dabei oft gar nicht, wie sehr man eigentlich einfach nur Ruhe bräuchte.
Ich bin gerade mitten in diesem Prozess.
In dieser Transformation.
Nicht angekommen.
Nicht „fertig“.
Sondern ehrlich mittendrin.
Auch im Außen.

Denn natürlich gehört auch das dazu:
Die Frage, wie wir uns dieses Leben weiterhin ermöglichen können.
Wie ich mir etwas Eigenes aufbauen kann.
Mehr Freiheit – auch finanziell.
Aktuell ist Freelancing ein Weg, der sich für mich stimmig anfühlt.
Ein weiterer Schritt in Richtung Selbstbestimmung.
Und vielleicht ist genau das die Essenz von allem gerade:
Nicht perfekt sein.
Nicht alles im Griff haben.
Sondern Schritt für Schritt gehen.
Fühlen. Lernen. Wachsen.
Und immer wieder zu sich selbst zurückfinden. ✨

Wie geht es dir gerade?
Fühlst du dich manchmal auch innerlich aufgewühlt, obwohl im Außen „alles läuft“?
Hast du Themen, die immer wieder hochkommen?
Schaffst du es, dir wirklich Raum für dich zu nehmen?
Ich freue mich, wenn du deine Gedanken teilst 🤍
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Du kannst mich auch gerne auf YouTube begleiten – dort baue ich gerade eine Videoserie auf, in der ich unsere Reise teile, aber auch ganz ehrlich meine Gefühle und Prozesse zeige. Auch das ist für mich ein Weg, mich mehr zu zeigen, über mich hinauszuwachsen und im öffentlichen Auftritt immer mehr bei mir anzukommen
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