Zwei Jahre Reisezeit. Zwei Jahre unterwegs sein. Zwei Jahre, die sich gleichzeitig wie ein Augenblick und wie ein ganzes Leben anfühlen.
Wenn ich zurückschaue, dann ist da nicht nur die Erinnerung an Orte, Landschaften oder Wege. Es ist vor allem die Erinnerung an Entwicklung. An innere Prozesse. An Herausforderungen, die uns geformt haben. Und an Momente, die uns tief berührt haben.
Der Schritt ins Unbekannte
Diese Reise begann nicht mit einer perfekten Planung, sondern mit einem Gefühl. Dem Wunsch nach Freiheit, nach neuen Erfahrungen, nach einem Leben außerhalb der gewohnten Strukturen.
Als alleinerziehende Mutter war dieser Schritt alles andere als selbstverständlich. Es war ein Sprung ins kalte Wasser. Nicht nur für mich, sondern auch für meine Tochter.
Neues Land, neue Eindrücke, neue Menschen, neue Systeme. Und gleichzeitig der Wunsch, ihr ein Leben voller Erfahrungen, Offenheit und innerer Freiheit zu ermöglichen – jenseits starrer schulischer und gesellschaftlicher Vorstellungen.

Wachstum, das nicht immer leicht war
Was nach außen oft leicht und frei aussieht, war innerlich nicht immer so.
Diese zwei Jahre haben uns gefordert. Sie haben uns immer wieder an Grenzen gebracht – emotional, organisatorisch und auch finanziell.
Es gab Momente der Unsicherheit. Momente, in denen wir nicht wussten, wie es weitergeht. Momente, in denen Geldknappheit und ungeplante Herausforderungen uns begleitet haben.
Und genau in diesen Momenten ist etwas gewachsen: Vertrauen. Durchhaltevermögen. Und ein tieferes Verständnis dafür, was wirklich trägt.
Ein Dank, der von Herzen kommt
Gerade die finanzielle Seite war während dieser Reise immer wieder eine große Herausforderung.
Unterwegs ein Leben neu aufzubauen, gewohnte Strukturen hinter sich zu lassen und gleichzeitig Verantwortung für ein Kind zu tragen, brachte immer wieder Situationen mit sich, in denen ich kreative Lösungen finden und neue Wege gehen musste.
An dieser Stelle möchte ich deshalb von Herzen Danke sagen.
Danke an die Menschen, die uns auf unserem Weg finanziell unterstützt haben. Es waren nicht viele Menschen, aber genau deshalb bedeutet ihre Unterstützung für mich umso mehr.
Manche haben uns geholfen, die nächsten Lebensmittel kaufen zu können. Andere haben dazu beigetragen, notwendige Ausgaben zu stemmen oder einfach ein wenig Druck aus einer herausfordernden Situation zu nehmen. Oft waren es vermeintlich kleine Beträge, die jedoch eine große Wirkung hatten und uns geholfen haben, Schritt für Schritt weiterzugehen. Ein Dank auch an die großherzigen Menschen, die uns auch mit mehr als ne handvoll Euro unterstützt haben. 🫶
Besonders berührt hat mich dabei nicht nur die finanzielle Unterstützung selbst, sondern die Haltung dahinter. Diese Menschen haben nicht bewertet, nicht verurteilt und nicht in Schubladen gedacht. Sie haben einfach gesehen, dass wir einen ungewöhnlichen Weg gehen, und uns dabei unterstützt.
Für dieses Vertrauen, diese Menschlichkeit und diese Herzenswärme bin ich unendlich dankbar.
Auch wenn es nur eine Handvoll Menschen war – ihr habt einen Unterschied gemacht. Mehr, als ihr wahrscheinlich selbst ahnt.
💝 Danke von ganzem Herzen. 💝

Begegnungen, die bleiben
Gleichzeitig war diese Zeit voller wundervoller Begegnungen.
Menschen, die geholfen haben, ohne zu zögern. Menschen, die unterstützt haben, obwohl sie uns kaum kannten. Begegnungen voller Herzlichkeit, Offenheit und Menschlichkeit.
Diese Erfahrungen haben uns gezeigt, dass die Welt nicht nur aus Unsicherheit besteht, sondern auch aus unglaublicher Verbundenheit.
Innen wie außen gewachsen
Diese Reise hat uns verändert.
Wir haben gelernt, loszulassen, neu zu denken, flexibel zu bleiben. Wir sind innerlich gewachsen – nicht in einer geraden Linie, sondern in Wellen, mit Höhen und Tiefen.
Und vielleicht ist genau das das größte Geschenk dieser Zeit: die Erkenntnis, dass Wachstum nicht immer bequem ist, aber immer wertvoll.

Wie es für uns weitergeht
Nach dieser intensiven Reisezeit spüren wir, dass jetzt ein neuer Abschnitt beginnt.
Wir gönnen uns bewusst eine Auszeit vom Reisen, um anzukommen, zu sortieren und zu integrieren, was diese zwei Jahre mit uns gemacht haben – innerlich wie äußerlich.
Was genau danach kommt, bleibt für den Moment noch ein kleines Stück Überraschung.
Aber eines ist sicher: Es geht weiter.
Und ihr könnt diesen nächsten Abschnitt ganz nah mitverfolgen.
Unsere neuen Pläne und Wege werdet ihr Schritt für Schritt auf unserem YouTube-Kanal sehen und begleiten können. Dort nehmen wir euch mit in unseren Alltag, in unsere Entscheidungen und in das, was gerade neu entsteht.
Wer mag, kann sich außerdem den vorherigen Blogbeitrag anschauen – dort geht es weiter in das, was wir aktuell aufbauen. Dort ist auch das kostenlose Webinar verlinkt, das einen tieferen Einblick in unsere neue finanzielle Ausrichtung gibt.
Herzens Grüße eure Sabsi


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